Herzlich willkommen

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe junger Menschen aus dem Allgäu, die sich zusammengefunden haben wegen eines gemeinsamen inneren Anliegens.

Wir spüren, dass wir eine Verantwortung übernehmen müssen. Wir stehen einer Welt gegenüber, die geprägt von destruktiven Aktivitäten der Menschheit einschneidende Veränderungen erleidet.
Unser Verantwortungsgefühl entspringt unserem Wissen, dass wir alle mit unseren Lebensweisen zu dieser Situation beitragen und dass jeder selbst bei sich anfangen muss, um einen besseren Weg einzuschlagen. Unsere Motivation dafür erwächst aus unserer Liebe zur Natur und zu unseren Mitmenschen, ohne die das Leben nicht lebenswert wäre. Diese Verbundenheit ist für uns ein Charakteristikum unserer Heimat, des Allgäus.
Wir sehen jedoch auch, dass es Lichtblicke gibt. Immer wieder begegnen wir Mitmenschen, die dieselbe Verantwortung fühlen und von ihr gestärkt aktiv werden.
Es entstehen Gedanken zu Lebensweisen, die unseren Bedürfnisen (auch als „modernen“) Menschen gerecht werden, ohne wie bisher, das sensible ökologische Gleichgewicht, welches unser Leben ermöglicht, durch Ausbeutung oder Vergiftung zu schädigen.
Wir spüren diese Verantwortung – für uns selbst, unsere Mitmenschen auf der Welt und vor allem für unsere Nachkommen, denen wir unsere Welt eines Tages überreichen werden.

Eine Möglichkeit, die uns unserer Meinung nach auf diesem Weg zu einer harmonischen und verträglichen Lebensweise helfen wird, ist das Earthship.

  • Es erfüllt unsere Ansprüche, einen bewussten und nachhaltig schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen vor Ort zu pflegen.
  • Es stellt einen Schritt in Richtung Energiewende dar, welcher uns überfällig erscheint.
  • Es soll die Möglichkeit bereitstellen, einen ökologischen, pädagogischen, gemeinschaftlichen Bildungs- und Entwicklungsraum zu schaffen, in dem produktive Ideen entstehen, wachsen und weitergegeben werden können.
  • Und es stellt eine Bereicherung und Erweiterung der bestehenden ökologischen Projekte im Allgäu dar.

Weitere Infos über uns und unsere Vision auf zamm-ev.de!

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19 Gedanken zu „Herzlich willkommen

  1. hoi zäme,
    es spricht mir so aus dem herzen und ich freue mich aus der ferne (wohne grad in der schweiz) zu sehen, was und vor allem DAS WAS GEHT im allgäu!!! sollte ich mal bei einem treffen im allgäu sein, bin ich auch sehr gern dabei!
    wir beschäftigen uns auch schon länger mit earthships und anderen alternativen bauweisen.
    wow, so spannende entwicklungen in eine gute richtung!
    fühl mich sehr verbunden mit euch und wünsch euch viel guete nerve für bürokratiehürden…wir suchen als kleine familie im moment einen stellplatz für eine jurte- (im allgäu)
    falls ihr dazu etwas wisst, freu ich mich über eine nachricht 🙂
    liabi grüess us dr schwiiz
    manuela.mona klauser

  2. Hallo,

    ich bin auch von der Idee des Earthships total begeistert. Schreibt doch bitte, wenn Ihr erfolgreich einen Bauantrag durchsetzen konntet.

    Ich hatte überlegt, ob man nicht ein Mineearthship (für eine Person) in einem Kleingarten realisieren kann.

    Das darf dann zwar nur 24qm Fläche haben. Man muss sich also ein intelligentes Platzmanagement überlegen.

    Aber durch den Generationswechsel stehen immer mehr Gärten leer, so dass man auch einen freien Garten mit Südhanglage mieten könnte, wo Aufschüttungen nicht Baurelevant sind und man so ein Earthship quasi in den Hang versenken kann.

    Ich habe erst letzte Woche einen geeigneten Garten in meiner Stadt gesehen.

    Kleingartenlauben sind zwar nicht zum Wohnen gedacht. Aber Gebäude ohne Heizung gelten im Sinne des Kleingartenbaurechtes nicht als wohngeeignet und sind daher unproblematisch für den Status als Kleingartenanlage, selbst wenn die gut isoliert sind.

    Im Winter stellen die dann zwar das Wasser ab, aber niemand wird daran gehindert sich in seinem Kleingarten aufzuhalten. Und wenn man selbst eine Zisterne hat, kann man das Wasser natürlich nutzen.

    Zudem hat man dann auch Fläche zum Anbau von Nahrungsmitteln im Sinne der Selbstversorgung. Und der Kleingarten selber kostet praktisch keine Miete.

    Einzig der Bau der Zisterne mit Versickerung könnte genehmigungs- oder anzeigepflichtig sein. Und ggfs. muss man das Abwasser an die Kanalisation anschließen, was aber in den Kleingärten hier alles schon vorhanden ist.

    Schöne Grüße aus Mecklenburg

    Martin

  3. Hallo Zusammen,

    wie weit seit ihr? Habt ihr was bezüglich der Baugenehmigung in Erfahrung bringen können? Und habt ihr schon einen Bauplatz ins Auge gefasst?

    Mein Mann Wayne und ich (30 und 28 Jahre) sammeln jetzt in einer Kampagne Geld für unseren Traum, uns ein Earthship zu bauen! Wir möchten gerne in einem nachhaltigen Haus in und mit der Natur leben und anderen zeigen, wie es funktionieren kann!
    Wir möchten, ähnlich wie ihr, ein Informationszentrum integrieren, aber trotzdem auch im Earthship leben.

    Vielleicht könnt ihr alle uns helfen, unsere Kampagne zu verbreiten und vielleicht den ein oder anderen Euro beisteuern 🙂 In erster Linie hilft uns aber jeder, der über diese interessante Bauweise spricht und Earthships mehr bekannt macht!

    http://www.indiegogo.com/projects/a-pursuit-to-build-the-earthship-dream

    Liebe Grüße
    Julia

  4. Hallo Julia!

    ich habe das mit dem Traum vom Earthship erstmal zurückgestellt und mir stattdessen einen Kleingarten mit 650qm, 26qm Laube, großem Schuppen mit Werkstatt und Keller, Gewächshaus und Brunnen besorgt, den ich mit ein bisschen Suchen für umsonst bekommen konnte.

    Der ist halt einwenig verwildert und muss viel Arbeit reingesteckt werden, ehe das ganze Unkraut weg ist, dafür stehen bereits 20 Obstbäume und unterschiedliche Beerensträucher.

    Da hier im Osten viele Kleingärtner geduldeterweise die Gärten über den Sommer als Sommerhaus bewohnen (auch wenn das eigentlich nicht erlaubt ist), war das für meinen Geldbeutel die einfachste Lösung.

    Werde mir nach und nach eine Solaranlage, Filter und Pumpe fürs Brunnenwasser (habe hier aber auch Trinkwasser) und eine moderne Toilletenlösung mit Abwassermanagement installieren und die Laube erstmal zum über den Sommer bewohnen herrichten.

    Ggfs. kann ich dann meine Wohnung in der Sommerzeit untervermieten und meine Wohnung nur im Winter nutzen. Oder ich isoliere das so, dass ich mit meiner Ofenheizung auch über den Winter komme und suche mir ein Zimmer zum Anmelden.

    So kann ich relativ autark sein, was Strom, Nahrungsmittel und Wasser angeht, die Natur geniessen und es ist für mich mit ganz kleinem Geld eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation, ohne weit weg ausserhalb der Zivilisation irgendwo einen Bauplatz suchen zu müssen.

    Zudem hat die Kleingartenlösung auch den Vorteil, dass da bereits jede Menge Leute sind, die über Jahre in ihrem kleinen Refugium leben, die Natur geniessen und ihre Sachen anbauen. Meine Nachbarn sind unglaublich nett und hilfsbereit. Die freuen sich enorm, dass da wieder jüngere Leute nachkommen.

    Mein Bekannter, der früher eine Hausbaufirma hatte, findet die Earthships zwar interessant, würde aber dringend zu anderen Baumaterialien statt Reifen in Deutschland raten, da es bereits eine Fülle ökologisch wertvoller zugelassener Baustoffe gibt. Es macht da ökologisch wenig Sinn, unbedingt Reifen nehmen zu wollen.

    Der hat dann gleich einen dicken Ordner aus seinem Regal gezogen und mir da verschiedene Lösungen gezeigt.

    Das Prinzip des Nullenergiehauses mit weitreichender Autarkie und Wassermanagement kann man sich dann auch verwirklichen und hat vermultich wesentlich weniger Ärger mit der Genehmigung.

    Als Tip hat der mir gegeben, einen bestimmten Architekten aufzusuchen, der hier im Umkreis schon die wildesten Ökoprojekte gemacht hat und sicherlich ein guter Vorkämpfer für eine solche Idee und die Baugenehmigung oder den Standort wäre.

    Insofern kann ich Euch jetzt nicht weiterhelfen. Ich würde mich aber freuen, wenn Ihr Euer Projekt umsetzen würdet. Vielleicht gibt es bei Euch ja auch ausgewiesene Ökoarchitekten, die Euch helfen könnten, das in Gang zu bekommen.

    Schöne Grüße, Martin

    • Hallo Martin,
      ich würde soweit wie möglich ein solches Earthship realisieren, habe einen Bauplatz in der Nähe von Leipzig. Dein Architekt ist sehr interesssant, vielleicht könntest du mit mir in Kontakt treten?
      Deine Vorgehensweise ist bestimmt erfolgreich, dazu beste Wünsche

      Angelika

      • Hallo Angelika!

        Der Kontakt zu meinem befreundeten Bauplaner und dessen Kontakte zu dem Architekten ist leider abgebrochen. Ich weiss nur soviel, dass der Architekt aus Wismar ist und für Herrn Fielmann und einige andere Hamburger Promis im Umkreis von Wismar Ökobauprojekte realisiert hat, z.B. einen Gutshof.

        Ich finde das Earthship zwar weiterhin eine klasse Idee. Aber für mich hat sich mein Projekt mit dem Kleingarten in Ostdeutschland super realisieren lassen.

        Ich habe rund 25qm Wohnfläche, in einem gemauerten Haus und 12qm Schuppen, Gewächshaus, Brunnen, usw. in einem 650qm Garten für 0 Euro bekommen. Das Haus hat einen Schornstein, so dass ein Holzofen eingebaut werden kann (z.B. ein selbstgebauter Rocketstove Massheater) mit dem man dann einfachen Holzschnitt aus dem Garten zum heizen nehmen kann. Über den Brunnen kann man später mal eine autarke Wasserversorgung realisieren und genug Platz für Solarzellen und/oder eine kleine selbstgebaute Windanlage ist auch da.

        Es waren (und sind) zwar einige Reparaturen am Haus zu bewerkstelligen. Und auch wenn das Bewohnen (übersommern), dem Kleingartenrecht widerspricht, so interessiert das hier keinen. Nur eine offizielle Adresse mit Post und Festnetztelefon kann man nicht draus machen.

        Das ganze kostet hier im Jahr 140 Euro pacht. Storm und Wasser liegen auch an. Kommen aber extra.

        Falls ich meine beginnende teilweise Selbstversorgung erweitern oder Tiere halten will, gibt es im der Kleingartenkolonie auch ehemalige aufgegebene Gärten direkt von der Stadt zu pachten, für die das Kleingartenrecht nicht gilt und wo man dann auch Kleinviehhaltung betreiben kann.

        Insofern toi toi toi mit Euren Projekten. Damit zurück zur Kartoffelernte.

        Schöne Grüße

        Martin

  5. Hallo Zusammen,

    ich habe Ihre Webseite aufmerksam durchgelesen und will Sie zur Teilnahme an unserem gemeinsamen internationalen Projekt Earthship einladen. Wenn Sie natürlich nicht dagegen sind. =)
    Eine aktuelle Richtung unserer Tätigkeit für mich und meiner Kollegen ist der Aufstieg auf den Markt der runderneuerten Reifen, Reifen- Reparatur, Reusing and Recycling.
    Gleichzeitig uns sind wohlbekannt und klar jene gesetzgebende Beschränkungen, die zur Zeit die Nutzung der alten Reifen für den Bau vom Earthship in Deutschland erschweren.
    Deshalb bieten wir an, in der ersten Etappe, die einfache und wirksame Methode des
    Aufstiegs der vorliegenden Idee. Nämlich: das ähnliche soziale Objekt mit der Heranziehung der Freiwilligen nicht in Bayern, sondern in Montenegro, an der Küste des Adriatischen Meeres zusammen aufzubauen. Und dort die ständig geltende Schule der fortschrittlichen Erfahrung (Seminare der Ausbildenden) zu schaffen. Und das Zentrum der Erweisung der Dienstleistungen auf dem Gebiet des ökologischen Tourismus.
    Die durchgeführte Vermarktungsanalyse zeigt das Vorhandensein der standfesten ungedeckten Nachfrage auf diesem Gebiet.
    Ich bitte Sie, über meiner Idee nachzudenken und hoffe, bald Ihre Fragen für die Präzisierung der Aufgaben und der Funktionen zu hören, die unser Team für die potentiellen Teilnehmer des angebotenen Jugendprojektes vorsieht.

    Schöne Grüße aus München,
    Irina

    P.S. Im Voraus Entschuldigung für meine Fehler

  6. Hallo Ihr Lieben,

    gibt es bei euch regelmäßige/gelegentliche Treffen? Dann möchte ich gern dazu kommen, da ich mich für das autarke Leben um dessen Umsetzung sehr interessiere.

    Lg, ariane

  7. Hallo Earthship-TEAM, ich bin von der Idee total begeistert. Wie weit seid Ihr denn? Plant Ihr auch Projekte außerhalb vom Allgäu? Schöne Grüße aus Donaueschingen. (Von der Insel*)

    • Da wir selbst vor Ort im Allgäu sind, planen wir erst einmal eines hier. Eventuell mit der Option, dieses noch zu erweiteren (das jedoch ist abhängig von der Größe des Geländes)

  8. Liebe Earthship-Begeisterte,
    schaut auch mal unter: http://lebenshaus-verband.de/
    nach, dort beschäftigt man sich intensiv mit Lösungen zum professionell autarken Erd-Solar-Haus nach Earthship-Grundprinzipien, jedoch funktioneller und deutlich preiswerter als das „klassische Earthship-Vorbild“ aus der amerikanischen Wüste. Grund sind die besonderen zu beachtenden klimatischen Verhältnisse in Mitteleuropa, die eine „Kopie“ aus der Wüste so nicht zuverlässig zulassen. Bau- und Gesundheitsschäden wären vorprogrammiert. In der Bauhütte-Lebenshaus ist starke sowie langfristige Erfahrung in Deutschland auf wissenschaftlichem und praktischem Gebiet von Architekten, Bauingenieuren, Technikern, Energetikern, Handwerkern, Naturbau-Spezialisten vorhanden. Stöbert einfach selbst einmal und holt Euch einen eigenen Eindruck oder nehmt Kontakt mit der Bauhütte-Lebenshaus für Eure konkrete Beratung oder Begleitung auf.
    herzlich jochen vom ÖkoDorf Allgäu e.V. (i.G.)

  9. Habe auch starkes Interesse und euch bereits eine Email geschrieben!
    Bitte melden, damit ich mitwirken kann und wir das Projekt gemeinsam voran treiben!

    Liebe Grüße
    Steffen

  10. Ein liebes Hallo Zusammen : )
    Gibt es das Projekt noch?
    Finde keine aktuellen Daten. Und die Webseite zamm-ev.de ist nicht erreichbar.
    Freue mich auf Hinweise : )
    Liebe Grüße, Jen

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